Warum ich mich in systemischem Coaching weiterbilde.
Ich glaube jeder hat mit irgendwelchen Dingen zu kämpfen, mal mehr, mal weniger. Und ich bin überzeugt, jeder braucht mal Hilfe. Ein passendes Buch, ein guter Song oder ein inspirierendes Video können neue Perspektiven eröffnen. Und es geht nichts über ein gutes Gespräch mit jemandem, dem man vertraut und dessen Meinung man schätzt.
Ich nutze gerne alles davon. Und hin und wieder steckt sogar in Dingen, von denen man nichts erwartet, ungeahnte (Lebens-)Weisheit. So zum Beispiel in der etwas schrägen US-Serie Loudermilk, über einen schlechtgelaunten Suchtberater, der sagte:

„Manchmal braucht man Hilfe von anderen, um alleine was hinzukriegen.“

Dieser Satz blieb bei mir hängen. Dieser Satz beschreibt für mich, was gutes Coaching ausmacht.
In der Serie hilft Berater Sam Loudermilk einer alkoholabhängigen Jugendlichen für 36 Stunden auszunüchtern und nichts zu trinken. Nach einer Nacht auf seiner Couch setzt er sie kurzerhand für einen Tag allein im Wald aus. Nicht gerade nett und besonders professionell, aber er hilft ihr damit, 36 Stunden keinen Alkohol zu trinken.
Ich glaube viele Menschen wünschen sich Hilfe, bekommen aber oft nur Ratschläge. „Trink halt nicht mehr so viel. Reiß dich zusammen. Mach dies oder das …“. 
Gut gemeinte Ratschläge, die demjenigen meistens nicht weiterhelfen.
Ich möchte anderen helfen, selbst Lösungen für Ihre Probleme zu finden. Deshalb beschäftige ich mich mit systemischem Coaching. Ich möchte lernen, wie man andere dabei unterstützt, Rahmenbedingungen zu schaffen, damit sie sich selbst helfen können. Und keine Sorge, ich setze niemanden alleine im Wald aus.
Ich möchte anderen helfen es alleine hinzukriegen - that’s it. Nicht mehr, und nicht weniger.
Was sagst du dazu?