Unternehmertum
Eines gleich vorweg: Mit geht es nicht darum, aus jedem jungen Menschen einen Unternehmer zu machen. Start-Up Gründer zu werden ist „in“, ist angesagt und wird bewundert. Start-Up Gründer zu sein ist jedoch ganz etwas anderes – frag mal einen Gründer.
Ich bin überzeugt, unser Arbeitsmarkt wird zukünftig noch dynamischer, Anforderungen werden anspruchsvoller und ohne lebenslanges Lernen wird man schnell den Anschluss verlieren. Mit auswendig lernen und drei theoretischen Titeln werden wir in diesem Umfeld keinen Blumentopf gewinnen.
Unter Unternehmertum verstehe ich die positiven Eigenschaften von Unternehmern. Eigenschaften die nicht nur für die Gründung eines Unternehmens wichtig sind, sondern auch für Mitarbeiter*innen,  Freiwillige in einer Organisation und um die Herausforderungen unseres täglichen Lebens besser zu meistern.
Es geht um das Mindset, die Denkweisen und die Methoden, die Unternehmer*innen anwenden. Es geht darum junge Menschen zum Tun zu ermutigen und in ihnen die Neugierde auf Neues zu wecken. Es geht darum Risiken abzuwägen und Risiken einzugehen um selbst etwas zu schaffen; oder im schlimmsten Fall etwas daraus zu lernen und beim nächsten Mal besser zu machen.
Egal ob junge Menschen damit ein Unternehmen gründen, verstehen wie das Business ihres Arbeitgebers funktioniert oder sich in einem Verein oder einer gemeinnützigen Organisation engagieren.
Unternehmertum kommt von unternehmen (behaupte ich jetzt einfach mal so). In Zeiten von Klimawandel, Digitalisierung, NewWork und anderen Herausforderungen gibt es genug zu tun.
Dafür brauchen wir junge Menschen die etwas unternehmen können!

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